Schreibwerkstatt

Schreiben fürs Web

Lesen am Bildschirm ist ermüdender als beim gedruckten Wort, aus diesem und anderen Gründen folgt deshalb das Schreiben fürs Web anderen Kriterien. Im Gegensatz zu den Printmedien, wo der Erstkontakt auf dem Bild stattfindet, ist im Internet in erster Linie der Text wichtig. Das Internet ist ein reines Informationsmedium, die Orientierung erfolgt über den Textinhalt oft via Suchmaschinen (Google) nach Begriffen bzw. Suchbegriffen. Zusäzlich hat sich das Leseverhalten in den letzten Jahren verändert – der Leser will seine Portionen heute «häppchenweise» vorgesetzt erhalten.

Die KAFKA-Regeln für den guten Stil

Konkret schreiben: Konkret benennen, Oberbegriffe und abstrakte Wörter vermeiden. Konkret schreiben heisst: genau, bildhaft und anschaulich schreiben. Unscharfe Begriffe vermeiden.

Aktiv schreiben: Aktive statt passive Verbform. Aktive Verben statt abgeleiteter Substantive. Füllwörter streichen, Floskeln ersetzen. Fülwörter blähen einen Text auf ohne etwas mitzuteilen. Frische, eigenwillige Formulierungen suchen statt abgedroschene Redewendungen verwenden.

Kurz schreiben: kurze Wörter verwenden, «Silbenschleppzüge» sind schwer verständlich und unattraktiv. Kurze Sätze bilden, verschachtelte und überfrachtete Sätze vermeiden.

Adjektive sparsam verwenden: Adjektive sind statisch - sie beschreiben und bewerten. Adjektive unterbrechen oft den Fluss der Sprache.

Fachartikel über «Peer to Peer»

Maggie Stucki (Webwriting) und Roger Klein (Server und Netzwerk) erteilten uns den Auftrag, einen Fachartikel zu schreiben und fürs Internet aufzubereiten. Unsere Gruppe befasste sich mit der «Peer to Peer»-Technologie. Was damit gemeint ist und wie ein gut gestalteter Webartikel aussieht, ist hier zu sehen > Fachartikel P2P

Quelle:
Unterlagen Maggie Stucki, Kursleiterin Unternehmenskommunikation
Webseite von Maggie Stucki: www.webwriting.ch