Metapher

Gestaltungsraster und Navigation

Eine übersichtliche Struktur und Gliederung ist wichtig, um sich auf der Webseite zurechtzufinden. Die Navigation hat für den Benutzer die Funktion eines Wegweisers.

Gestaltungsgesetze

Für eine gute und zeitgemässe Gestaltung braucht es Kenntnisse über einfache Gestaltungsgesetze zum Beispiel:

  • Gesetz der Nähe: Nahe beieinanderliegende Objekte werden als zusammengehörig empfunden.
  • Gesetz der Ähnlichkeit: Elemente, die einander ähnlich sind, werden bevorzugt aneinander zugeordnet.
  • Gesetz der durchgehenden Linie: Durchgehende Linien werden zu Einheiten zusammengefasst.

Seitenstruktur

Den ersten 300 Pixeln einer Webseite wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die wichtigsten Informationen und Links müssen ohne Scrollen sichtbar sein. Bevorzugt werden deshalb die wichtigsten Elemente in der linken oberen Ecke zusammengefasst. Man geht dabei von einem Standardbildschirm mit einer Auflösung von 1025x768ppi (pixel per inch) aus.

Es gibt unterschiedliche Strukturen die man für die eigene Webseite verwenden kann. Die einen sind geflechtartig, andere linienartig angelegt. Eine Auswahl von möglichen Strukturen:

  • Baumstruktur
  • Sternstruktur
  • Matrix
  • Geflecht

Navigation als Wegweiser

Die Website-Navigation soll dem Benutzer die Fragen «Wo bin ich?» und «Wo will ich hin?» beantworten können. Weil das Kurzzeitgedächtnis lediglich fünf bis sieben Elemente erfassen kann, soll eine gute Hauptnavigation maximal nur sieben Elemente enhalten. Navigations-Elemente sollten aus Textbuttons bestehen, die als Schaltflächen erkennbar sind. Idealerweise entsprechen diese dem Thema der Webseite.

«Eine Navigation muss so aufgebaut sein, dass der User nicht ständig mit dem «zurück»-Button navigieren muss. Dies ist ein Indiz für eine schlechte Navigation. » (Alf Hofstetter)

Quellen:
Alf Hofstetter, Max Frei: Kursunterlagen zu «Design – Navigation und Sitearchitektur»