Bildbearbeitung

Bilder ins Internet stellen

Bilder, die fürs Internet bestimmt sind, bringen gewisse Anforderungen mit sich. Sie müssen von möglichst vielen Benutzern betrachtet werden können. Ausserdem sollen sie auf verschiedenen Monitoren gleich aussehen.

Die meisten digitalen Bilder von Kameras oder Scannern müssen zuerst bearbeitet werden, bevor wir sie ins Internet stellen können, da sie oft zu gross sind und deshalb lange Ladezeiten mit sich bringen würden. Ziel der Bildbearbeitung für weboptimierte Bilder ist es, in einer möglichst kleinen Datei ein möglichst gutes Bild zu speichern. Welche Überlegungen zu machen sind, wird im Folgenden erläutert.

Das richtige Dateiformat wählen

Bilder im Internet sollten mit allen Standardbrowsern betrachtet werden können. Dafür sind die drei Formate JPEG, GIF und PNG geeignet. Das W3C-Consortium empfiehlt das neue PNG-Format zu verwenden.

Weitere Kriterien bei der Wahl des Dateiformats sind:

  • Die Dateigrösse (möglichst klein)
  • Die Darstellungsqualität (möglichst gut)

Den Farbraum zuweisen

Das gleiche Bild sieht auf verschiedenen Monitoren unterschiedlich aus. Um dieses Problem grösstmöglich zu vermeiden, wurde von Microsoft und Hewlett-Packard ein Standard entwickelt, der sRGB-Farbraum. Darum ist es wichtig: in Bilder fürs Web immer ein sRGB-Farbprofil einbetten.

Die optimale Bildauflösung

Damit ein Bild auf dem Monitor oder Drucker optimal wiedergegeben wird, muss die Bildauflösung dem Ausgabemedium entsprechend angepasst werden.

Monitore haben üblicherweise eine Auflösung von 72ppi (pixel per inch). Eine höhere Auflösung für Bilder, die wir ins Internet stellen, ist also schlicht nicht sinnvoll. Im Unterschied dazu sind Drucker in der Lage 300dpi (dots per inch) und mehr auf das Blatt zu drucken. Dies gilt es bei der Bildauflösung zu berücksichtigen.

Quellen:
Erich Rebstein: Mini-Vorkurs «Digitales Bild»
Paul Ferdinand Siegert: Computergrafik - Auflösung
http://www.forums9.ch/webtips/doku/bildverarbeitung1.htm