lookfeel

Stimmungen schaffen mit «Look and Feel»

Fragen, die den Webpublisher beschäftigen, sind: Wie gestalte ich eine erfolgreiche Webseite? Was mache ich, damit die User bleiben und die Seite weiterempfehlen? Die Stimmung und Dramaturgie einer Webseite, auch Look & Feel genannt, spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Bevor wir unserer Webeite mit «Look and Feel» aufpeppen können, müssen wir zuerst wissen, welche Art der Stimmung wir inszenieren wollen. Eine sogenannte Metapher, welche der Webseite ein Thema vorgibt, muss gefunden werden.

Um eine geeignete Metapher zu finden, müssen folgende Punkte geklärt werden:

  • Wer sind wir? (Philosophie)
  • Wie sieht es bei uns aus?
  • Was für eine Stimmung herrscht bei uns?
  • Mit welchen Elementen bringen wir die Stimmung rüber?
  • Wie sieht unsere Zielgruppe aus?

Mit den Gestaltungselementen Farbe, Form, Schrift und Illustration (Foto oder Zeichnungen) kann die Metapher umgesetzt werden. Das Einhalten einfacher Gestaltungsregeln ist dabei hilfreich.

Beispiele von gelungener Look and Feel-Umsetzung

Unternehmen, die ihre Zielgruppe analysiert haben und für ihre Webseite das entsprechende Look & Feel erfolgreich angewendet haben, sind:

Landrover
Zielgruppe: Abenteurer und Naturfreunde. Umsetzung: Bilder von Autos in der Landschaft.

Ferrari
Philosophie: Man lebt Ferrari. Umsetzung: Es gibt unzählige Fanartikel, natürlich (fast) alles in Ferrari-Rot (selbst Alf trägt an diesem Morgen ein ferrarirotes Hemd, das mit allerlei Auto-Emblemen verziert ist).

VW Volkswagen
Philosophie: Vertrauen aufbauen. Das Auto ist der Mittelpunkt des Familienlebens. Umsetzung: Bilder von Familien, die im Auto einen Ausflug machen.

Auf der Suche nach der Metapher

Wir erhalten die Aufgabe, für ein Kurzreferat die Webseite eines Anbieters von Audiogeräten bezüglich Look & Feel zu analysieren > mehr

Quellen:
Alf Hofstetter, Max Frei: Kursunterlagen «Design - Look and Feel»